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Börse Frankfurt

Ölpreise stabilisieren sich weiter - Leichter Rückgang der US-Ölreserven

27.06.2012 17:14

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    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach einem
freundlichen Handelsauftakt an den New Yorker Aktienmärkten und einem leichten
Rückgang der Ölreserven in den USA die Stabilisierung der Vortage fortgesetzt
und leicht zugelegt. Am Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur August-Lieferung 93,47 US-Dollar. Das waren 45 Cent mehr
als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) stieg um 82 Cent auf 80,59 Dollar.

    Die Ölpreise setzten damit ihre Stabilisierung seit Wochenbeginn fort. In
den Wochen zuvor hatten sie eine rasante Talfahrt hingelegt und seit März um bis
zu 30 Prozent nachgegeben. Händler nannten unter anderem den zuletzt stabilen
Dollar-Kurs als wichtigen Grund für die ruhigere Lage. Die bessere Stimmung an
den Aktienmärkten habe zusätzlich gestützt. Am Nachmittag sind die US-Börsen mit
Gewinnen in den Handel gestartet.

    Gestützt wurden die Ölpreise auch von den jüngsten Daten zu den Ölreserven
in den USA. Nach Angaben der US-Regierung gingen die Lagerbestände an Rohöl um
0,1 Millionen Barrel auf 387,2 Millionen Barrel zurück. Unmittelbar nach der
Veröffentlichung der Daten erreichte der Preis für US-Öl zeitweise ein Tageshoch
bei 81,27 Dollar. 

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec)
legte unterdessen deutlich zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom
Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 90,13 US-Dollar. Das
waren 1,21 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren
durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des
Kartells./jkr/hbr



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