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Börse Frankfurt

Devisen: Euro unter Druck - Spanien stellt Antrag auf Bankenhilfe

25.06.2012 12:54

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    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der formelle Antrag Spaniens auf Finanzhilfe für seine
strauchelnden Banken hat den Euro  am Montag nicht stützen können.
Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2480 US-Dollar und damit einen
halben Cent weniger als am Morgen. Händler nannten insbesondere die schwachen
Börsen als Grund. Ein Dollar war zuletzt 0,8009 Euro wert. Die Europäische
Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2539
(Donnerstag: 1,2670) Dollar festgesetzt. 

    In einem fundamental ruhigen Umfeld sorgte der offizielle Hilferuf Spaniens
nicht für Beruhigung. Aus dem Handel hieß es, die Erwartungen an den EU-Gipfel
an diesem Donnerstag und Freitag gingen immer mehr zurück. Die Staats- und
Regierungschefs der Europäischen Union werden sich in Brüssel treffen, um das
weitere Vorgehen in der Schuldenkrise zu beraten. Unter anderem will
EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso einen mittelfristigen Fahrplan zur
Krisenbewältigung vorstellen.

    An den Anleihemärkten Spaniens und Italiens trübte sich die Lage zu
Wochenbeginn unterdessen wieder etwas ein. Allerdings ist die Situation bei
weitem nicht so verfahren wie noch Mitte Juni, als die Zehnjahresrendite in
Spanien deutlich über sieben Prozent gestiegen war. Aktuell liegt sie mit 6,45
Prozent mehr als einen halben Prozentpunkt niedriger./bgf/hbr



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