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Börse Frankfurt

Aktien New York: Moderate Verluste - Spanien belastet die US-Börsen

20.07.2012 16:05

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Die Sorgen um die Eurokrise sind am Freitag auch in die
USA zurück geschwappt und haben dort auf die Stimmung an den Börsen gedrückt.
Mit der sich zuspitzenden Lage am spanischen Anleihenmarkt rutschten die
wichtigsten Indizes an der Wall Street und der Nasdaq ab. Händler sprachen zudem
von Gewinnmitnahmen. Der Dow Jones Industrial  verlor binnen der ersten
halben Stunde nach dem Handelsbeginn 0,56 Prozent auf 12.870,56 Punkte. Der
marktbreite S&P 500-Index  rutschte zeitgleich um 0,57 Prozent auf
1.368,72 Zähler. An der Technologiebörse sackte der Nasdaq Composite Index
 um 0,52 Prozent auf 2.950,39 Punkte ab. Der Auswahlindex Nasdaq 100
 gab gleichzeitig um 0,34 Prozent auf 2.646,88 Punkte nach.

    Damit halten sich die Verluste an den US-Börsen im Vergleich zu Europa
bislang aber noch in Grenzen. Denn die spanische Anleihenkrise hatte zuvor zu
weitaus höheren Abschlägen an Europas Börsen geführt. Dort gingen die Indizes am
Freitag zum kräftig in die Knie, nachdem bekannt geworden war, dass Spanien
Risikoaufschläge in Rekordhöhe für seine Staatstitel zahlen muss. So war auch
die Zehnjahresrendite wieder über die kritische Marke von sieben Prozent
geklettert. Die Stimmung gedrückt hat laut Börsianern zudem, dass Spanien die
Wachstumsprognosen für die beiden kommenden Jahre reduziert hat. Unterdessen
lief in den USA die Berichtssaison mit Industrieschwergewicht General Electric
(GE)   weiter. Die Aktie verhielt sich nach gemischten
Quartalszahlen aber unauffällig und notierte mit 0,10 Prozent im Plus bei 19,82
US-Dollar./tav/he


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