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Börse Frankfurt

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Leichte Aufschläge - China-Daten dämpfen

10.08.2012 22:36

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem Handelstag mit moderaten Abschlägen haben
sich die US-Börsen am Freitag kurz vor dem Schluss doch noch einen kleineren
Gewinn erkämpft. Am Ende ging der Dow Jones Index  mit einem Kursplus
von 0,32 Prozent auf 13.207,95 Punkte aus dem Handel. Binnen Wochenfrist hat der
Leitindex damit 0,85 Prozent an Wert gewonnen. Zu einem größeren Gewinn reichte
es nicht, da enttäuschende Konjunkturdaten aus China dem Markt einen Dämpfer
verpasst hatten. Der breiter gefasste S&P 500-Index  schloss am Freitag
mit plus 0,22 Prozent auf 1.405,87 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq rückte
der Composite Index  um 0,07 Prozent auf 3.020,86 Punkte vor, und der
Auswahlindex Nasdaq 100  kletterte um 0,12 Prozent auf 2.722,96
Zähler.

    Das schwache Außenhandelswachstum in China war das beherrschende Thema an
den Märkten. Die Schuldenkrise in Europa und die Abkühlung der Weltwirtschaft
haben das Wachstum der chinesischen Exporte stark belastet. Angesichts der
schwächeren Konjunktur in China hatte sich dort auch das Importwachstum
verlangsamt. "China drosselt das Tempo, Europa ist in einer Rezession. Jeder
merkt, dass wir uns in einer sehr engen Situation befinden", sagte ein Börsianer
in den USA. "Die Frage ist, ob es noch schlimmer werden kann."

MCDONALD'S LEICHT ERHOLT - NEUE YAHOO-CHEFIN ÄRGERT AKTIONÄRE 

    Im Dow gehörte der Topgewinner vom Vortag, Cisco  , nun
zu den größten Verlierern. Die Aktien wurden von einer negativen Expertenstimme
belastet und verbilligten sich um 0,90 Prozent. McDonald's  
dagegen erholten sich von ihren jüngsten Verlusten und führten den Index mit
einem Aufschlag von über einem Prozent an.

    Mit Nachrichten standen vor allem Finanz- und Technologiewerte im Fokus. Bei
Yahoo sorgt die neue Unternehmenschefin Marissa Mayer gleich für Unmut bei den
Aktionären. Nur drei Wochen nach ihrem Amtsantritt stellte sie zahlreiche
Entscheidungen ihrer Vorgänger in Frage - darunter auch das Versprechen, die
Milliarden aus dem Verkauf von Anteilen am chinesischen Internetunternehmen
Alibaba auszuschütten. Die Yahoo-Titel   sackten um 5,37
Prozent auf 15,15 US-Dollar ab.

IBM SCHIELT AUF TAFELSILBER VON RIM

    Der Computerriese IBM   hat Medienberichten zufolge
Interesse an der Übernahme des Firmengeschäfts von Blackberry-Anbieter Research
In Motion (RIM)  . Der Bereich betreibt vor allem den von
vielen Unternehmen genutzten E-Mail-Dienst von Blackberry. Die RIM-Titel zogen
um 6,41 Prozent auf 8,30 Dollar an, auch IBM legten nach einem
zwischenzeitlichen Rückschlag am Ende noch um knapp ein halbes Prozent zu.

    J.C. Penney  verteuerten sich nach Zahlen um nahezu sechs Prozent.
Zwar hatte die Warenhauskette im zweiten Quartal einen unerwartet hohen Verlust
verbucht und die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr gekappt.
Börsianer begründeten die kräftigen Kursaufschläge aber mit den Aussagen von
Konzernchef Ron Johnson. Der ehemalige Apple-Manager hatte bekräftigt, an seinem
bisherigen Sanierungskurs festhalten zu wollen. 

FACEBOOK-AKTIE IM AUFWIND - MAUES BÖRSENCOMEBACK FÜR MANCHESTER UNITED

    Papiere des Internet-Netzwerks Facebook   waren derweil im
Aufwind und kletterten um 3,81 Prozent auf 21,81 Dollar. Medienberichten zufolge
trifft sich Finanzchef David Ebersman an diesem Tag mit Investoren. Dies wird an
der Börse deshalb mit Aufmerksamkeit beobachtet, weil in einigen Tagen die
Haltefrist für einige der größten Facebook-Aktionäre endet. 

    Ein nur sehr maues Börsen-Comeback gelang den Papieren von Manchester United
. Die an der New York Stock Exchange gelisteten Titel des britischen
Fußballvereins schlossen bei 14,00 Dollar und damit exakt auf dem Ausgabekurs.
In der Spitze hatten sie zuvor nur wenige Cent höher notiert. Beobachter
mutmaßten, dass die Banken sogar zu Stützungskäufen als Rettungsmaßnahme
griffen, um den Titel nicht unter den Ausgabekurs fallen zu lasse. /tav/he


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