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US-Regierung fürchtet verheerende Ernteausfälle

10.08.2012 17:26

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    WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Rekordhitze in den USA hat weitaus größere
Schäden auf den Feldern angerichtet als bislang gedacht. Das
Landwirtschaftsministerium in Washington senkte am Freitag seine Prognose für
die Ernte deutlich. Das wiederum trieb die ohnehin stark gestiegenen Preise für
viele Getreidesorten weiter in die Höhe. Die USA sind der größte Mais- und
Sojaproduzent der Welt.

    Für Mais geht das US Departement of Agriculture (USDA) nun von einer
Produktion von 10,8 Milliarden sogenannten Scheffeln aus - das ist der
niedrigste Wert seit 2006. Das Ministerium war noch im Juli von rund 13
Milliarden Scheffeln ausgegangen. Das bedeutet, dass durch die Temperaturen von
über 40 Grad in vielen Teilen des Landes und die anhaltende Trockenheit binnen
eines Monats ein Sechstel der Ernte vernichtet wurde.

    Noch drastischer stellt sich die Lage dar, wenn man einkalkuliert, dass die
Farmer heute mehr Flächen zum Anbau nutzen als früher. Die amerikanischen Farmer
erwarte der niedrigste Fächenertrag seit 17 Jahren, hieß es. Die Preise für Mais
stiegen an der Börse in Chicago auf ein neues Allzeithoch. Auch bei Sojabohnen
drohen massive Ernteausfälle./das/DP/wiz


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